Leiden Sie wirklich, an erektiler Dysfunktion?
Für jünger Männer ist erektile Dysfunktion kein typisches Problem. Mit zunehmenden Alter kann sich das jedoch ändern. Es könnte beispielsweise mehr Stimulation notwendig sein als früher, um eine Erektion zu bekommen. Manchmal ist eine direktere Stimulation des Penis notwendig, im Gegensatz zu früher, wo bereits ein Tagtraum oder der Gedanke an Sex ausreichend waren. Oder vielleicht ist die Erektion nicht so stark, aber dennoch gut genug. Dies sind normale Veränderungen.
Wann handelt es sich also um erektile Dysfunktion und wann sollte man Hilfe suchen? Lassen Sie uns dazu, einige mögliche Szenarien betrachten:
1. Sie kommen nach einem langen und stressigen Arbeitstag nach Hause. Ihre Partnerin will Sex haben. Sie haben eigentlich auch Lust, aber haben ein Problem, eine Erektion zu bekommen. Das nächste Mal, wenn Sie es versuchen, klappt alles wieder.
In diesem Fall brauchen Sie wahrscheinlich keine medikamentöse Behandlung mit einem Potenzmittel aus der Online Apotheke so lange dies selten passiert. Wenn es häufiger passiert, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.
2. Manchmal, wenn Sie Sex haben wollen, erigiert Ihr Penis nur teilweise. Ihr Erektion ist nicht hart genug, um in Ihre Partnerin einzudringen.
In den meisten schweren Fällen von erektiler Dysfunktion, kann ein Mann nicht einmal eine leichte Erektion bekommen. Aber es gibt verschiedene Stufen dieses Zustands. Selbst eine milde Form der erektilen Dysfunktion sollte mit Ihrem Arzt abgeklärt werden.
3. Sie haben während dem Vorspiel eine gute Erektion, aber nachdem Sie mit dem Geschlechtsverkehr beginnen, geht Ihre Erektion wieder verloren.
Dies kann für Sie und Ihre Partnerin sehr frustrierend sein. Selbst wenn Sie in der Lage sind, eine Erektion zu bekommen, diese aber nicht lange genug anhält, um den Geschlechtsverkehr zu Ende zu führen, könnte es sein, dass Sie unter erektiler Dysfunktion leiden.
Schätzungsweise 80% der Fälle von erektiler Dysfunktion haben körperliche Ursachen. Bluthochdruck ist oftmals eine Ursache.
Die restlichen 20% sind psychologisch bedingt. Lange glaubten Ärzte, dass die Ursache der erektilen Dysfunktion hauptsächlich psychologisch begründet sei. Mittlerweile weiß man, dass das nicht stimmt. Natürlich spielt der Kopf immer noch eine große Rolle für die Erektion. Vielleicht schlafft Ihre Erektion ab, weil Sie Angst haben oder Sie sonstige Dinge in Ihrer Partnerschaft belasten. Ärzte können helfen, die Ursachen zu bestimmen.
4. Ihr Arzt hat Ihnen ein neues Medikament verschrieben und Sie stellen fest, dass es seither schwieriger für Sie ist, eine Erektion zu bekommen als das vor Einnahme des Medikaments der Fall war.
Die Nebenwirkungen von Medikamenten verursachen 25% der Fälle von erektiler Dysfunktion. Bluthochdruckmedikamente sind lebensrettend, können aber manchmal Erektionsprobleme verursachen. Weitere Medikamente, die erektile Dysfunktion verursachen können:
- Antidepressiva
- Psychopharmaka
- Beruhigungsmittel
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob Sie zu einem anderen Medikament wechseln können, das weniger Probleme verursacht. Fragen Sie auch nach medikamentösen Behandlungsmethoden von erektiler Dysfunktion.
5. Sie trinken regelmäßig jeden Abend ein paar alkoholische Getränke. Es fällt Ihnen schwer, eine Erektion zu bekommen, wenn Sie getrunken haben.
Übermäßiger Alkoholkonsum kann zu erektiler Dysfunktion führen. Während ein Glas Wein Ihnen und Ihrer Partnerin dabei helfen könnte in Stimmung zu kommen, beeinträchtigt starker Alkoholkonsum Ihre Erektionsfähigkeit wesentlich.
Alkohol unterdrückt das Nervensystem, was zu Erektionsproblemen führen kann, wenn Sie einen Drink zu viel hatten. Wenn dies nur passiert, wenn Sie trinken und es nur vorübergehend auftritt, dann sollten Sie Ihren Alkoholkonsum einschränken.
Denken Sie daran, dass Alkohol langfristig toxisch auf die Nerven wirkt und eine permanente erektile Dysfunktion verursachen kann, selbst dann, wenn Sie nicht getrunken haben.
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