Keine Panik
Die heute im mittleren Lebensabschnitt stehende Generation ist in einer Zeit aufgewachsen, in der sich sehr stark der Glaube verbreitete, alles sei machbar. Sie betrachten gegebene Zustände nicht mehr als gottgewolltes Schicksal, sondern sind es gewohnt, alles zu hinterfragen. Diese kritische Haltung ist heutzutage auch notwendig. Die moderne Wissenschaft hat nämlich derart vieles realisierbar gemacht, dass im konkreten Fall jeweils gut überlegt sein will, welche Maßnahmen zu treffen oder zu unterlassen sind.
Das gilt auch für die unzähligen, uns heute zur Verfügung stehenden Eingriffsmöglichkeiten, mit denen sich Gesundheit und Wohlbefinden fördern und bewahren lassen. Sie verhalfen einerseits der Einsicht zum Durchbruch, dass man selbst viel für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden tun kann, und brachten ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein. Deshalb können sich heute zunehmend mehr Menschen einer unbeeinträchtigten Gesundheit erfreuen, so viele wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Impotenz zum Beispiel war für die betroffenen Männer bis zur Einführung der Potenzmittel, wie Cialis Generika ein schwerwiegendes Problem.
Heutzutage, wo es sogar Potenzmittel in einer Online Apotheke zu kaufen gibt, sind Erektionsprobleme wie die erektile Dysfunktion mit einfachen Mitteln behandelbar. Manche Menschen tun aber auch zuviel des Guten, so dass ihre Bemühungen kontraproduktiv werden. Der Glaube an unbegrenzte Macht- und Kontrollierbarkeit bringt auch Nachteile, die es zu erkennen gilt. Viele Männer machen in den Wechseljahren erstmals die schmerzliche Erfahrung, dass es körperliche und psychische Leistungseinbußen gibt, die sich nicht rückgängig machen lassen. Der dadurch ins Wanken geratene Machbarkeitswahn kann sie in Panik versetzen.
Angst ist aber die denkbar schlechteste Reaktion auf diese Situation. Ein durch Angst verunsicherter Mann kann sich nämlich schon bei harmlosen körperlichen Beschwerden, wie leichten Rückenschmerzen, in einer Krankheitsrolle fixieren und darin hängen bleiben. Das Krankheitsgeschehen wird dann durch unnötige medizinische Abklärungen und Therapien noch zusätzlich verstärkt. Nicht selten wird es chronisch und kann sogar bis zur Invalidität führen.
Die Angst ist zwar nicht direkte Ursache für spezifische Erkrankungen, wie dies die klassische Psychosomatik einst darstellte. Sie interagiert aber mit dem körperlichen Geschehen und führt zu Erkrankungen in Organsystemen, die bei der betreffenden Person besonders störungsanfällig sind. Es erkrankt also quasi das schwächste Glied einer belasteten Kette. Zu falscher Panikmache führt weiter die leider verbreitete Ansicht, Altern sei eine Krankheit. Alterungsprozesse erhöhen zwar die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten. Sie sind aber ein natürlicher Vorgang, der sich bis zu einem gewissen Ausmaße durch Verhalten und Lebensstil beeinflussen lässt. Die Wissenschaft hat aber leider bisher mehr die im Alter gehäuft auftretenden Krankheiten und kaum die normalen Alterungsprozesse untersucht.