Erektionsprobleme und die Psyche

Erektionsprobleme beeinflussen das psychische Erleben und Wohlbefinden. Es besteht immer eine starke psychische Komponente, denn sexuelle Potenz ist für die meisten Männer ein zentraler Aspekt ihrer männlichen Identität. Die körperlichen und psychischen Komponenten beeinflussen sich wechselseitig und können einander verstärken. Weil sie auf komplexe Weise zusammenwirken, lassen sich körperliche und psychische Ursachen nicht auseinanderdividieren. Erektionsprobleme können rein psychisch bedingt sein. Gibt es körperliche Ursachen, schwingt immer auch die Psyche mit. Sie kann sogar entscheidender sein als die primäre körperliche Ursache. Schwerwiegende psychische Beeinträchtigungen stellen sich auch dann ein, wenn eine Erektion aus rein organischen Gründen nicht mehr möglich ist, beispielsweise bei stark geschädigten Schwellkörpern.

Es gibt verschiedene Ursachen, die eine Impotenz auslösen aber die Psyche ist immer mit beeinflusst. Die starke Stellung der Psyche für das Funktionieren der sexuellen Reaktion untermauert auch der Umstand, dass Erektionsprobleme und erektile Dysfunktion nicht mit dem Testosteronspiegel korrelieren. Sogar ein kastrationsbedingter drastischer Ausfall der Testosteronproduktion bedeutet keineswegs, dass fortan die sexuelle Reaktion ausbleibt. In einer fünf Jahre nach erfolgter Kastration durchgeführten Untersuchung, reagierten immerhin noch 50% der kastrierten Männer auf erotische Filme mit einer vollständigen Erektion. Weiter haben Männer mit Erektionsstörungen eher selten einen stark verminderten Testosteronspiegel. Umgekehrt garantieren aber normale Testosteronwerte nicht automatisch eine ungestörte sexuelle Funktion. Eine gewisse Abhängigkeit vom Testosteronspiegel zeigt dagegen die Libido.

Die sexuelle Reaktion ist individuell sehr unterschiedlich. Sie hängt nicht nur von körperlichen Voraussetzungen, sondern auch stark von früheren sexuellen Erfahrungen, Gewohnheiten und erlernten Verhaltensmustern ab. Deshalb haben Erektionsprobleme, und als störend empfundene Beeinträchtigungen sexueller Funktionen, eigentlich immer vielfältige Ursachen. Derartige Probleme kommen vermutlich auch häufiger vor als bisher angenommen wurde. Man schätzt, dass etwa 10 bis 15 Prozent aller Männer mehr oder weniger stark an Erektionsstörungen leiden.

In der Massachusetts Studie männlicher Alterung, litten 52% der 40 bis 70 Jahre alten Männer an Erektionsstörungen. Bei 17% war es eine leichte, bei 25% eine mittlere und bei 10% eine vollständige erektile Dysfunktion. Die vollständige Dysfunktion stiege von 5% bei den 40-Jährigen auf 15% bei den 70-Jährigen, wies aber keinerlei Zusammenhang mit dem Testosteronspiegel auf. Die Ergebnisse der Massachusetts Studie männlicher Alterung offenbaren auch eine positive Botschaft. Es gab viele 40 bis 70-Jährige, die keinerlei Probleme mit ihrer veränderten sexuellen Reaktion hatten und ein normales Geschlechtsleben führten, denn sie vertrauen auf Potenzmittel wie Cialis Professional. Und seit man im Internet, in einer Onlineapotheke oder Versandapotheke, auch Potenzmittel bekommen kann, können die betroffenen Männer noch viel leichter mit der Behandlung ihrer Erektionsstörungen umgehen.

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