Cholesterin senken
Wenn der Cholesterinspiegel bereits erhöht ist, so sinkt er nicht gleich von heute auf morgen. Es dauert schon ein paar Wochen oder sogar Monate bis er wieder im ungefährlichen Normbereich ist. Wenn man mit Hilfe von Zocor seinen Cholesterinspiegel senken möchte, muss man seine Ernährung umstellen. Wie wichtig die Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen ist, erkennt man daran, dass 95% der Betroffenen mit einem Cholesterinspiegel bis 280 mg/dl ihr erhöhtes Cholesterin allein durch eine konsequente Ernährungsumstellung normalisieren konnten. Damit der Erfolg nach der Ernährungsumstellung anhält, sollte man seine Ernährungsweise für immer ändern.
Alte Ernährungsgewohnheiten führen zu den gleichen Ernährungsfehlern und zu einem erneuten Anstieg der Cholesterinwerte. Ernährungsmaßnahmen sollten immer an erster Stelle stehen, auch dann, wenn man zusätzlich Medikamente einnehmen muss. Nur so kann man die Menge der Medikamente und damit die Nebenwirkungen möglichst niedrig halten. Das Risiko für Arteriosklerose bedingte Gefäßveränderungen ist noch höher, wenn neben den erhöhten Cholesterinwerten gleichzeitig weitere Störungen wie Bluthochdruck und/oder Zuckerkrankheit vorliegen. Insbesondere übergewichtige Personen mit Fettstoffwechselstörungen leiden häufig an einer oder beiden Begleiterkrankungen.
Die Normalisierung des Körpergewichtes senkt in der Regel auch die Blutdruck- und Blutzuckerwerte. Man sollte daher unbedingt abnehmen und das Gewicht verlieren ohne Diätpillen aus der Internetapotheke. Weniger Gewicht bedeutet eine allgemeine Verbesserung der Stoffwechsellage. Das ist der beste Schutz vor Arteriosklerose. Auch die Begleiterkrankungen sollten mit einer fettarmen, kohlenhydrat- und ballaststoffreichen Ernährung behandelt werden. Bei Bluthochdruck sollte man zusätzlich die Kochsalzzufuhr auf 3-5 Gramm einschränken. Das erreicht man nur, wenn man weniger kochsalzreiche (industriell hergestellte) Lebensmittel zu sich nimmt. Bei der Zubereitung von frischen Lebensmitteln kann man statt Kochsalz Diät-Salz oder Diät-Würzmittel verwenden. Trinken Sie Gemüsesäfte ohne Salzzusatz sowie Mineralwässer mit niedrigem Natriumgehalt (unter 100mg/Liter).
Ein Obsttag pro Woche (etwa 1kg Obst über den Tag verteilt) bewirkt, dass eingelagertes Natrium und gebundenes Wasser aus dem Körpergewebe und den Gefäßen ausgeschieden werden können. Das Herz und der Kreislauf werden entlastet, die Gefäße entspannt und der erhöhte Blutdruck gesenkt. Bei bestehender Zuckerkrankheit sollten Sie alle rasch verdaulichen Zuckerarten wie Traubenzucker, Haushaltszucker, Rohr- oder Braunzucker, Sirup, Melasse, Honig oder Obstdicksäfte grundsätzlich meiden. Das gilt selbstverständlich auch für alle Lebensmittel und Getränke, die diese Zuckerarten enthalten. Zum Süßen können Sie kohlenhydrat- und kalorienfreie Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Aspartam und Acesulfam oder ihre Mischungen nehmen. Erlaubt sind auch Zuckeraustauschstoffe wie Fruchtzucker und Sorbit, da sie in kleinen Mengen den Blutzucker nicht erhöhen. Sie enthalten jedoch die gleiche Kalorienmenge wie Zucker. Wenn Sie Übergewicht haben ist es also besser, auch diese Süßstoffe ganz zu meiden.